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Alte Schule
Bis zur Schließung am 30. Juni 1969 gab es in Hülhoven über
einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren eine katholische Volksschule.
Das Schulgebäude steht noch heute in der Josef-Spehl-Straße
und wird unter anderem als Vereinshaus und für Veranstaltungen genutzt.
Beim alljährlichen Martinszug im November findet hier die Ausgabe
der Martinsgabe für die Kinder statt.
Einen Text über den ersten Martinszug im Jahre 1925 finden Sie hier.

Freundlicherweise wurden uns vom Ortsring Eschweiler - Grebben - Hülhoven
e.V. die alten Schulchroniken zur Verfügung gestellt. Da sie bis
Anfang der 40er Jahre in altdeutscher Handschrift erstellt worden sind,
ist aus dieser Zeit vieles für uns gar nicht oder nur sehr schwer
zu lesen. Dennoch finden Sie hier sehr interessantes Bild- und Textmaterial
aus der Zeit, in der Hülhoven noch eine eigene Schule hatte.
Foto vom Legen des ersten Steins durch den jüngsten Schüler
beim Neubau der Schule am 16. September 1929:

Textauszug aus der Chronik vom 22.5.1944. Der Terror des Zweiten Weltkriegs
verschont auch die Volksschule nicht:

(Terrorangriff - Bombenschäden: In der Nacht vom 21.
zum 22.5.1944 griff der Krieg zum ersten Male in unsere engere Heimat
selbst hinein. Nachts gegen 13 Uhr (???) herrschte über unserem Gebiet
ein lebhafter Luftkampf. Plötzlich erfolgte ein scharfes, sausendes
Klirren. Wir stellten fest, daß der größte Teil der Fensterscheiben
unserer Schule zu Bruch gegangen war. Bald sahen wir auch Feuerschein,
doch vermuteten wir den Brandherd etwa bei Porselen. Ein Feuerwehrmann,
der an der Schule den Schlauchwagen abholen wollte, meldete uns, daß
der Unterster Hof in Grebben in Trümmern liege.)
Fotos von der Werk- und Handarbeitenausstellung aller Jahrgänge
am 26. und 27. März 1955:

... Fortsetzung folgt ...
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